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Ein Familienbetrieb mit Tradition:

Interview mit Metzgermeister Fritz Micol

 

Herr Micol führt mit seiner Ehefrau  und seinen beiden Söhnen  eine Metzgerei im Ortsteil Oppau. Er bietet seinen Kunden außer Fleisch und frischen Wurstwaren auch ein kleines Sortiment Lebensmittel an.  Außerdem  verkauft er belegte Brötchen, Frikadellen und  warmen Fleischkäse. Für Betriebs- und Familienfeste  kann man auch am Wochenende   den Micol- Partyservice nutzen.

Nun zu unserem Interview.

Fragen

Antwort

Zum Unternehmen:

 

Namen  des Firmeninhabers

Fritz Micol

Firmenbezeichnung

Metzgerei

Branche

Fleischereibetrieb, Nahrungsmittel, Partyservice

Seit wann sind  Sie selbstständig?

 Seit 1991

Wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie ?

Insgesamt 10

Nennen Sie uns Ihre Arbeitszeiten ?

07.00 – 12.30

14.30-18.00 im Verkauf

13.00-15.00 Uhr  in der Fleischerei

Arbeiten Sie auch am Wochenende ?

Wenn Aufträge  für den  Partyservice anliegen, so muss  mal  am  Wochenende gearbeitet werden.

Zu Ihrer Schulzeit:

 

Wann war Ihre Schulentlassung ?

1969

Erinnern Sie sich noch an Ihre Klassenlehrer/in ?

Frau Gübert , Frau Kohl ,Frau David, Herr Häußler

Nennen Sie uns bitte Ihr Lieblingsfach !

Mathe, Biologie, Sport, Werken

Verraten Sie uns, ob Sie ein guter Schüler waren ?

Ich war zufrieden.

Könnten Sie das Rad der Zeit nochmals zurückdrehen, würde sich an Ihrer  Einstellung zur Schule etwas ändern ?

Nein, ich würde nichts ändern

Können Sie uns kurz ihren beruflichen Werdegang nennen?

1955 geboren

1969 Hauptschulabschluss,

1972 Lehre begonnen und  bei der Abschlussprüfung als bester  Geselle von Südwest-Deutschland abgeschnitten

1973 Bundeswehr

1976 erhält  er als Jüngster (mit 21 Jahren!)  den Meisterbrief :

Danach war er bei seinem Vater und in verschiedenen Metzgereibetrieben der Umgebung  beschäftigt.

1991 Übernahme des Betriebes seines Vaters in Edigheim.

1993 Übernahme der jetzigen  Metzgerei  

in Oppau.

 

 

Zu Ihrer Selbstständigkeit:

 

Nennen Sie uns bitte den Hauptgrund für Ihre Selbstständigkeit:

Ich hatte schon immer  das Ziel der  Selbstverwirklichung .

 

Haben Sie durch Ihre Selbstständigkeit viel riskiert ?

Ja, und ich riskiere immer noch sehr viel. Momentan ist das Risiko  viel größer als vor 15 Jahren.

 

 

 

Wollten Sie vielleicht schon immer ihr eigener Chef sein ?

 

Ja, es liegt in unserer Familie sein eigener Chef zu sein.

Schon mein Vater und mein Großvater führten  einen Familienbetrieb.

 

 

 

Sicherlich gibt es auch negative Seiten.

Was fällt Ihnen da spontan ein?

 

Die Wirtschaftslage ist momentan für Kleinbetriebe nicht sehr gut. Denn es ist alles staatlich manipuliert.

Auch der Stressfaktor ist sehr hoch.

Ebenso  ist  es sehr schwierig,  zuverlässige  Mitarbeiter für einen Kleinbetrieb zu bekommen.

Übrigens für nächstes Jahr suche ich eine neue Auszubildende für den Verkauf.

Vielleicht interessiert sich jemand an eurer Schule für eine Ausbildung zur Fleischereifachverkäuferin.

 

 

Privatbereich:

Zum Schluss möchten wir Ihnen noch ein paar Fragen zu Ihrem Privatbereich stellen:

 

Sind  Sie verheiratet ? 

Ja ,  seit 1978

Haben Sie Kinder ? 

Ja, zwei Jungen, 20 und 22 Jahre alt

Haben Sie genug Zeit für Ihre Familie?

Ja, ich bilde es mir ein.

 

 

Haben Sie ein Hobby ?

Ja, meinen Fischteich, Sport und meine Hunde.

Möchten Sie gern mehr Zeit für Ihre Freizeitaktivitäten  verwenden ?

Wenn ich mehr Freizeit hätte,  dann ja.

 

 

Zum Schluss bekamen wir  noch von der Verkäuferin Claudia Gebhard – übrigens auch eine ehemalige Schülerin vom Schulzentrum Edigheim - ein Brötchen belegt mit warmem Fleischkäse angeboten. Das war gerade richtig, denn nach dem Interview ging es gleich  weiter zur IHK in Ludwigshafen. Dort  waren wir am Nachmittag zu  einer Veranstaltung eingeladen.

 Wir danken  Herrn Micol  nochmals  für das Gespräch und dafür,  dass er sich für uns Zeit  genommen  hat. Natürlich würden wir  uns freuen, wenn  wir ihn  am  B.O.S.S. Tag  an seiner  ehemaligen Schule begrüßen dürften.   Wir hoffen auch, dass es zu einer Begegnung mit seinem alten Klassenlehrer kommt.

 

Marion von Bohr, Özge Dokgöz und Dominique Spindler 

Klasse 9b, Mitarbeiterinnen  der Schüler-Minifirma  services@school

 
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