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Ein
junger Friseurmeister hat seinen Traumjob gefunden
Interview mit Oliver Förster Herr
Förster leitet das
Haar- und Kosmetikstudio Förster
in der Bürgermeister-Fries-Straße im Ortsteil Edigheim . Es handelt sich um ein Familienunternehmen, das seit 1923 hier
ansässig ist und 1970 von Herrn Försters Mutter übernommen wurde.
In einem hellen und
sehr modernen Salon werden wir von Herrn Förster und seinem Team
freundlich empfangen. Wir können die Kunden verstehen, die sich hier wohl
fühlen . Herr Förster besucht gerade eine Weiterbildung für Kosmetik,
Fußpflege und Massage. |

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Fragen |
Antwort |
Zum Unternehmen |
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Namen des Firmeninhabers |
Heidrun Förster |
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Firmenbezeichnung |
Haar- und Kosmetikstudio |
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Seit wann sind Sie selbstständig? |
Meine Mutter ist seit 1970 selbstständig |
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Wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie ? |
8 Mitarbeiter , davon 4 Auszubildende |
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Nennen Sie uns Ihre Arbeitszeiten ? |
Dienstag bis Freitag 9– 18 Uhr und Samstag von 8-14 Uhr Montags ist der Salon geschlossen |
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Arbeiten Sie auch am Wochenende ? |
Nur samstags |
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Zu
Ihrer Schulzeit: |
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Wann war Ihre Schulentlassung ? |
Ich glaube, 1984 . |
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Erinnern Sie sich noch an Ihren Klassenlehrer? |
Herr Häußler |
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Nennen Sie uns bitte Ihr Lieblingsfach ! |
Englisch; Biologie |
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Verraten Sie uns, ob Sie ein guter Schüler waren ? |
Na, so mittelmäßig. Ich besuchte A-Kurse, aber auch B-Kurse. Ich war also kein Musterschüler! |
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Könnten Sie das Rad der Zeit nochmals zurückdrehen, würde sich an Ihrer Einstellung zur Schule etwas ändern ? |
Nein, das glaube ich nicht. |
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Können Sie uns kurz ihren beruflichen Werdegang nennen? |
· Hauptschulabschluss · Zweijährige Handelsschule (heute Berufsfachschule) · 2 1/2 Jahre Ausbildung als Frisör · Meisterprüfung · Von August bis Dezember (2002) Ausbildung Kosmetik, Fußpflege und Massage |
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Zu
Ihrer Selbstständigkeit: |
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Nennen Sie uns bitte den Hauptgrund für Ihre Selbstständigkeit: |
Es bot sich eigentlich an, den Familienbetrieb zu übernehmen, Natürlich muss es auch Spaß machen. |
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Haben Sie durch Ihre Selbstständigkeit viel riskiert ? |
Ich habe nichts riskieren müssen, da der Betrieb vorhanden war. Hinzu kommt, dass mir der Umgang mit den Menschen Freude bereitet. Auch bringe ich das notwendige Handwerksgeschick für diesen Beruf mit. |
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Was macht am Unternehmersein noch Spaß? |
Gutes Teamwork! Man kann das Unternehmen nach seinen Vorstellungen prägen. Man hat aber als Unternehmer nicht alle Freiheiten der Welt, sondern man muss genauso Rücksicht nehmen auf seine Mitarbeiter. |
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Welche Rolle spielte das Geld bei dieser Entscheidung ? |
Wenn man sich ohne Familienbetrieb im Rücken selbstständig machen will, muss man erst einmal viel Geld investieren. Zu Beginn weiß man nicht, wie sich der Betrieb entwickelt. Ist man als Unternehmer erfolgreich , so ist der Verdienst wahr- scheinlich besser, als wenn man als Angestellter in einem Salon arbeitet. |
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Wollten Sie vielleicht schon immer ihr eigener Chef sein ? |
Ne! Kann ich nicht sagen! |
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Sicherlich gibt es auch negative Seiten. Was fällt Ihnen da spontan ein? |
Da musste Herr Förster schon lange , lange überlegen. Dann überrascht er uns mit seiner Aussage: Ich habe eigentlich einen Traumjob, den ich mir selbst gewählt habe. |
PrivatbereichZum Schluss möchten wir Ihnen noch ein paar Fragen zu Ihrem Privatbereich stellen : |
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Sind Sie verheiratet ? |
Ich bin nicht verheiratet |
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Haben Sie Kinder ? |
Und habe auch keine Kinder |
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Haben Sie genug Zeit für Ihre Familie und Freizeiten? |
Die Freizeit könnte mehr sein. Aber ich kann mir sie selbst einteilen. |
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Haben Sie ein Hobby ? |
Sport, Reiten, Fitnesstraining, frische Luft und Konditionstraining |
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Wir danken Ihnen für das Gespräch und beneiden Sie ein wenig um Ihren Traumjob. Das Interview führten Maria Bonnano , Martina Dreyer und Svenja Kolditz |
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