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Die meisten Wissenschaftler nehmen heute an, dass die ersten Formen des
Lebens im Meere entstanden. Doch bevor wir darauf näher eingehen,
wollen wir einen Blick auf die Entstehung der Erde und der Meere selbst
tun.
Darüber gibt es eine ziemlich allgemein anerkannte Theorie. Man nimmt
an, dass Wolken von kosmischem Staub sich zu einer Kugel aus glutflüssigem
gestern verdichteten. Glühend heißer Wasserdampf kühlte
am Rande der Abkühlung an stürzte in gewaltigen Güssen
auf die kehrte sofort als Wasserdampf wieder Millionen von Jahren war
alles Wasser der Erde ein Teil der Atmosphäre. In diesen uns fast
unendlichen scheinenden Zeiträumen verlor die Erde allmählich
so viel Wärme an den Weltraum, dass auch ihre glutflüssige Oberfläche
nun in allmählich abkühlte und schließlich eine steinerne
Kruste bekam. Nach Jahrmillionen war die Temperatur der Erdoberfläche
so weit gesunken, dass eines Tages ein Regenguss nicht sofort wieder verdunstete,
sondern eine Zeitlang als Wasserlache stehen blieb. Damit begann die Arbeit
des Wassers an der Erdoberfläche. Denn nun folgte eine wahre Sintflut.
Das Wasser, das solange einen Teil der Atmosphäre gebildet hatte,
stürzte nun in endlosem Wirbel auf die Erde nieder, stieg als Dampf
wieder auf und stürzte alsbald erneut in Wolkenbrüchen herab.
Nach und nach sammelte sich an den tiefsten Stellen der Erdoberfläche
jener teil des Wassers, der nicht mehr verdunstete. Unter Blitz und Donner
begann sich das Urmeer zu bilden. Die Blitze zuckten durch den Himmel;
aber es war niemand da, der sie sah. Die Erde war noch ohne Leben.
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